Gesunde Stadt - Flüchtlinge in Braunschweig (FliBS)                                      
                           - in Kooperation mit der Stadt Braunschweig, Büro für Migrationsfragen

            (Gefördert von der Europäischen Union, Europäischer Flüchtlingsfonds (EFF))

Der Flüchtlingshilfe e.V. führte das Projekt in Kooperation mit dem Büro für Migrationsfragen der Stadt Braunschweig bis 2008 durch.


Viele der hier lebenden Flüchtlinge leiden an psychischen und physischen Erkrankungen, die die Bewältigung ihres Alltags beeinträchtigen. Die sprachliche Verständigung, kulturell begründete unterschiedliche Auffassungen von Krankheit und Gesundheit führen oft zu Missverständnissen zwischen Fachpersonal und Flüchtling und erschweren die medizinische Diagnose und die Therapie. Ein Handlungsbedarf besteht, um die soziale und gesundheitliche Versorgung für die Bedürfnisse und Anliegen von Flüchtlingen in gesundheitlichen Fragen zu öffnen.

Das Projekt zielte ab auf

  • die Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Flüchtlingen
  • die Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen für Flüchtlinge 
  • die verbesserte Teilhabe an bestehenden Angeboten im Gesundheits- und Sozialbereich für Flüchtlinge 
  • Hilfen zur Alltagsbewältigung für Flüchtlinge 
  • Stärkung der sozialen und kommunikativen Kompetenzen der Flüchtlinge
Die Zielgruppe
  • Ausländer, die nach §2 oder §3 AsylVfG als Asylberechtigte bzw. sonstige politische Flüchtlinge, welche die Rechtsstellung von Flüchtlingen nach der Genfer Konvention beantragt haben oder genießen
  • Ausländer, bei denen ein Abschiebungshindernis nach §60 Abs. 2, Abs. 3, Abs. 5 oder Abs. 7 Satz 1 AufenthG beantragt oder festgestellt wurde
  • Ausländer, die eine Aufenthaltserlaubnis nach §24 AufenthG besitzen
FliBS vermittelte Zugang zu Gesundheitsdiensten und sozialen Angeboten, begleitete und unterstützte Flüchtlinge zu Beratungsstellen, Behörden, Ärzten etc. durch bilinguale Integrationsbegleiter. FliBS plante und organisierte praxisbegleitende Angebote und verbesserte die Zusammenarbeit von Gesundheits- und Sozialdiensten.



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